Prävention

Brigitte Kössl 2 Brigitte Kössl ist die Präventionslehrerin an der Einhardschule. Sie fungiert als Ansprechpartnerin in schwierigen Situationen, z.B. bei Suchtproblemen und Essstörungen.

Infoveranstaltung zum Thema Datenschutz an der Einhardschule

Seligenstadt, 24.6.2019. Datenschutz ist besonders für die jüngeren Schülerinnen und Schüler ein ganz wichtiges Thema. Denn die meisten haben ein Smartphone und damit ständig ungehinderten Zugang zum Internet. Oftmals wissen die Eltern gar nicht, was ihre Kinder an den Geräten so alles treiben. Da macht es Sinn sich zu dem Thema einen Profi ins Haus zu holen. Riko Pieper, ehrenamtliches Mitglied des Berufsverbandes der Datenschutzbeauftragten Deutschlands, informierte an der Einhardschule die Schüler der Jahrgangsstufe sechs ausführlich zum Thema.

Die meisten nutzen WhatsApp, Instagram oder Snapchat um miteinander zu kommunizieren und sind sich dabei durchaus bewusst, dass Bilder und andere Dinge, die ins Netz gestellt werden, nicht mehr gelöscht werden können. Entsprechend hoch ist auch die Sensibilität für die Gefahren des Cybermobbings. Hier konnten die Schüler während der Veranstaltung hilfreiche Tipps erhalten, wie sie damit umgehen können, wenn sie gemobbt werden.

Die Schüler fühlen sich beim Herunterladen von Apps auf der sicheren Seite. Mussten aber nun feststellen, dass man sich mit den kostenlosen Apps Programme aufs Smartphone holt, mit denen Daten abgefangen werden können. Weiterhin ging es darum, die Schüler für urheberrechtliche Fragen zu sensibilisieren. Pieper erklärte anschaulich, dass das Downloaden von Spielen, Musik oder Filmen oftmals strafrechtliche Konsequenzen haben kann.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Andrea Neise und Brigitte Kössl. Die Nachbereitung betreuten die Medienscouts der Schule. Das sind Schülerinnen und Schüler einer AG, in der sich die Lernenden unter anderem mit den Themen Datenschutz und Cybermobbing befassen, um ihre Mitschüler bei Problemen in diesen Bereichen unterstützen zu können.

Präventionsprogramm „Rauchzeichen“ für die Jahrgangsstufe sieben der Einhardschule

Seligenstadt, 19.6.2019. Drei Tage läuft die Aktion „Rauchzeichen“ der Deutschen Herzstiftung an der Einhardschule. Die Veranstaltung findet bereits zum zwölften Mal an der Schule für die Jahrgangsstufe sieben statt.  „Das Präventionsprogramm so früh anzusetzen ist sinnvoll, da Studien zeigen, wer bis zum 18. Lebensjahr nicht raucht, wird wahrscheinlich auch nicht mehr damit anfangen“, erläutert Jule Thomas von der Deutschen Herzstiftung und Organisatorin des Projektes. Im Programm arbeitet man nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern setzt auf anschauliche Informationen und aktives Mitmachen. Dass das Konzept aufgeht, zeigt sich an dem mittlerweile winzigen Grüppchen rauchender Oberstufenschüler, das in den Pausen vor dem Schulgelände steht.

Das Expertenteam möchte die Schüler für die Gefahren des Rauchens zu sensibilisieren. Dabei wird das Team der deutschen Herzstiftung unterstützt von Ärzten der Asklepios Klinik. Dr. Nikos Stergiou, Chefarzt an der Asklepios Klinik, ist das Projekt ein echtes Anliegen und so ist er auch immer persönlich mit dabei.

Ziel der Kampagne ist es, die Gefahren des Rauchens so darzustellen, dass sich die Schüler ganz bewusst gegen den Einstieg entscheiden. Dabei setzt das Programm auf Anschaulichkeit. So wird zum Beispiel ein Glaskolben mit Zigarettenrauch gefüllt, um zu zeigen, wie der Rauch in der Lunge bleibt und sich das Nikotin dort ablagert. Im Versuch ist es ein Taschentuch, das sich deutlich braun verfärbt. Auf die Art wird deutlich, wie sehr eine Zigarette das Selbstreinigungssystem der Lunge schädigt. Dauerkonsum verklebt die unzähligen Flimmerhärchen, die eigentlich Schadstoffe ausfiltern sollen. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 40 000 Menschen an Lungenkrebs. Nur jeder 20. kann geheilt werden.

Ein wichtiges Thema ist auch das Passivrauchen. Denn im kalten Rauch bleiben weit mehr Schadstoffe unverbrannt. Damit ist auch das mittlerweile so beliebte Shisha-Rauchen, das viele Schüler für völlig ungefährlich halten, alles andere als harmlos. Man inhaliert man mit den Wasserpfeifen und den E-Shishas nicht nur Wasser, in Wirklichkeit ist es Prophylenglykol – Frostschutzmittel. Der Dampf trägt die Giftstoffe schneller in den Körper. Dies sind nur einige Punkte, die den Schülern in der zweistündigen Veranstaltung vermittelt werden.

 

 

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