Mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich

Vivarien-AG der Einhardschule auf der MINT Messe im Landtag Wiesbaden

MINT Messe 2019Seligenstadt, 28.11.2019. Die Vivarien-AG der Einhardschule Seligenstadt nahm auch in diesem Jahr mit einem neuen Projekt an der MINT-Messe im Wiesbadener Landtag Ende November teil. An ihrem Messestand informierte die AG über ihr diesjähriges Projekt „Rund um den Müll an der Einhardschule“. Die Schülerinnen und Schüler hatten im laufenden Schuljahr in der Einhardschule mehrere Fragebögen rund um das Thema Mülltrennung und Müllvermeidung erarbeitet, und deren Ergebnisse von Schülern und Lehrern ausgewertet. Interessanterweise zeigte sich dabei, dass Mülltrennung bei vielen Alltagsgegenständen wie Joghurtbechern oder Altpapier bereits sehr gut funktioniert, aber sowohl Schüler als auch Lehrer durchaus noch Nachholbedarf beim Finden des richtigen Müllbehälters für z.B. CDs, alte Zahnbürsten oder auch kaputte Trinkgläser haben.

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Mülltrennungskonzeptes an der Einhardschule. Gemeinsam mit der Schulleitung wurde bereits in Zusammenarbeit mit dem Schulträger erreicht, dass in Kürze zumindest Papier und Restmüll in den Klassenräumen getrennt werden können.

MINT- das Kürzel steht für Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften und Technik- ist eine Messe, auf der hessische Schulen ihr besonderes Engagement im naturwissenschaftlichen Bereich präsentieren. Auf der Wiesbadener MINT-Messe stellten die Schüler ihre Projektergebnisse auch in einer Präsentation vor über 200 Zuhörern aus Wirtschaft, Politik und Schule vor.

Für Schüler bietet die Messe eine gute Möglichkeit, sich und ihre Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren und durch die Arbeiten der anderen Schüler auch mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen.

Die MINT-Messe Hessen wird seit dem Jahr 2004 jährlich unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten von der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände und der Landesarbeitsgemeinschaft Schule und Wirtschaft (LAG) gemeinsam mit Partnern aus der Industrie durchgeführt.

Brandheißer Chemieunterricht auf dem Schulhof

Feuerwehr2

Seligenstadt, 24.6.2019. Im Chemieunterricht stand das Thema „Brände“ auf dem Stundenplan. Die Klassen 8d und 8e konnten ihr theoretisches Wissen in einer Brandlöschübung auf dem Schulhof vertiefen. Björn Salg, Feuerwehrmann bei der Flughafenfeuerwehr Frankfurt und der freiwilligen Feuerwehr, zeigte den Schülerinnen und Schülern an verschiedenen Beispielen, wie Brände richtig gelöscht werden. Dabei durften die Schüler selbst tätig werden und zum Beispiel einen Feuerlöscher zum Löschen eines Benzinbrandes verwenden, oder mit genügendem Sicherheitsabstand testen, was geschieht, wenn man fälschlicherweise Wasser in Metall- oder Fettbrände gießt. Die dabei entstehenden Stichflammen machten gehörigen Eindruck auf die Klassen und es wurde schnell deutlich, warum diese Brandlöschübung auf dem Schulhof und nicht im Chemiesaal stattfand. 

Die Schülerinnen und Schüler lernten die notwendigen Voraussetzungen für Brände und sinnvolle Löschmethoden für unterschiedlichen Brandherde kennen. Herzlichen Dank an Björn Salg für diese eindrucksvolle Veranstaltung!


Exkursion des Leistungskurses Chemie zur Firma Umicore in Hanau-Wolfgang

Umicore RöllHanau,17.6. 2019. Kurz vor den Sommerferien besichtigte der Leistungskurs Chemie der Jahrgangsstufe Q2 gemeinsam mit seiner Kurslehrerin Renate Röll die Firma Umicore auf dem Industrieparkgelände in Hanau-Wolfgang.

In einer kurzen Einführungsrunde mit Barbara Kriebitzsch und Frau Müller aus dem Bereich „Human Resources“ wurden die Erwartungen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihren Besuch bei Umicore geklärt. Dann ging es zur Werksbesichtigung, natürlich mit Sicherheitsschuhen und -brillen. Dr. Angelino Doppiu, Leiter des Labors für Katalysatorforschung, führte die Lernenden durch das Labor und vermittelte ihnen so einen Eindruck von der Arbeit im Labor. Die Gruppe hatte die Möglichkeit, den Mitarbeitern im Labor Fragen zu ihrer Ausbildung und zu Berufsmöglichkeiten im Bereich der Chemie zu stellen. Im Anschluss erhielt die Gruppe Eindrücke von der Produktion. Gilbert Beyerle führte durch die Produktionsstätten. Dabei zeigte er auf, wie die Forschungsergebnisse aus dem Labor in der Technik umgesetzt werden. Die Dimensionen der Anlage waren dabei beeindruckend.

In einer Abschlussrunde mit Barbara Kriebitzsch berichteten die Schülerinnen und Schüler über ihre Eindrücke aus den Führungen. In einem Kurzvortrag wurden sie anschließend über die verschiedenen Geschäftsfelder der Firma Umicore informiert. Interessant war dabei besonders, dass jeder – ohne es vermutlich zu wissen – tagtäglich Produkte benutzt, in denen Know-How der Umicore steckt: Handys, Reißverschlüsse, Autos und vieles mehr.
Gemeinsam mit Barbara Kriebitzsch wurde über die verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung oder des Studiums diskutiert, mit denen ein Einstieg in die Berufswelt – im Besonderen im Bereich der Chemie und Materialentwicklung – möglich ist. Wir möchten uns bei allen Mitarbeiten der Firma für einen interessanten Tag mit vielen Eindrücken bedanken.


Berufsbilder in der chemischen Industrie erkunden

Berufe Chemie neuSeligenstadt, 13.6.2019. Kurz vor den Sommerferien hatten interessierte Schülerinnen und Schüler der Einhardschule aus den Jahrgangsstufen neun und zehn die Gelegenheit, Berufsbilder in der chemischen Industrie kennenzulernen. Zwei Mitarbeiterinnen des in Hanau ansässigen Chemieunternehmens Umicore, Barbara Kriebitzsch und Melanie Prestifilippo, stellten den Schülern verschiedene Ausbildungsberufe von Chemikant über Chemielaborant vor und informierten über die dualen Studienmöglichkeiten in naturwissenschaftlichen Bereichen.

 

Sie diskutierten mit den Teilnehmern über die eigene Berufs- und Zukunftsplanung. Gemeinsam wurden im Rahmen eines Bewerbertrainings zudem Kriterien für erfolgreiche Bewerbungen erarbeitet und Tipps aus der Praxis der Personalabteilung gegeben. Besonders das praxisorientierte Bewerbungstraining empfanden die Lernenden als äußerst hilfreich.

Die Einhardschule und die Firma Umicore engagieren sich im Rahmen des europäischen Schulnetzwerkes „STEMAlliance“ (www.stemalliance.eu) zur Förderung von Schul-Industrie-Kollaborationen, um Schülern einen Blick über den Tellerrand des Schulalltags zu ermöglichen und sie für mögliche Berufsfelder zu begeistern.

Wir möchten uns bei den Mitarbeiterinnen der Umicore für diesen abwechslungsreichen und informativen Vormittag herzlich bedanken!

LEISTUNGSKURS CHEMIE BESUCHT DAS JULIUS-WAGNER-SCHÜLERLABOR DER UNI LEIPZIG

Chemie Labor LeipzigLeipzig, 16.5.2019. Während der Projektfahrt Weimar-Leipzig-Buchenwald besuchte der Chemie LK Q2 gemeinsam mit seiner Lehrerin Renate Röll das Julius Wagner Schülerlabor der Universität Leipzig. Unter Anleitung konnten die Lernenden Chemie-LK in Gruppen im Labor experimentell arbeiten. Anhand des Kriminalfalles „Ein tödliches Dinner – Spurensuche im Labor“ sollte unter Heranziehen verschiedener Experimente  die Ermordung eines Rechtanwaltes aufgeklärt werden.

Jede Arbeitsgruppe musste sich zunächst in den Fall einlesen. Dazu gab es eine Broschüre mit der Beschreibung des Kriminalfalls. Rechtsanwalt Meisner war nach einem Essen im Restaurant verstorben. Kommissar Blumenthal musste aufklären, ob es sich bei der Todesursache um Mord oder um einen anaphylaktischen Schock handelt. Mehrere Personen kamen als Täter in Frage. Bei der Ermittlung der Todesursache war die Hilfe des LK Chemie gefordert. Zunächst musste die Blutgruppe von künstlichem Blut bestimmt werden.  Anschließend wurden mehrere Proben von weißem Pulver, mit denen der Ermordete in Berührung gekommen sein könnte, mittels verschiedener Nachweisreaktionen chemisch näher untersucht. Auch die Tinte, mit der ein Drohbrief an den Rechtsanwalt geschrieben worden war, wurde durch Chromatographie analysiert. Letztendlich gelang es den Mörder des Rechtsanwaltes zu überführen.

Zur Ermittlung des Täters musste zunächst die Blutgruppe von künstlichem Blut bestimmt werden. Anschließend untersuchte man mehrere Proben mit der Flammenfärbung und unterzog sie diversen Fällungsreaktionen. Abschließend wurde die  Chromatographie als Trennverfahren eingesetzt. Letztendlich gelang es den Mörder des Rechtsanwaltes zu überführen. Da die durchgeführten Fällungsreaktionen abiturrelevanter Stoff sind, konnte der Laborbesuch gut zur Wiederholung und Vertiefung genutzt werden.

Herzlichen Dank an Dr. Tina Rößler, die den Besuch im Julius Wagner Schülerlabor ermöglicht hat, und an die beiden wissenschaftlichen Hilfskräfte des Schülerlabors, die uns bei den Experimenten begleitet haben.

 

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