Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich

Berufs- und Studienorientierungswochen an der Einhardschule

BerufsorinetierungSeligenstadt, den 14.07.2021. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnten den Schülerinnen und Schülern im Laufe des vergangenen Schuljahrs zunächst nur wenig Angebote zur Beruflichen Orientierung gemacht werden. Vor dem Hintergrund der Entspannung der pandemischen Lage hat man deshalb an der Einhardschule die Berufs- und Studieninformationswochen an das Ende dieses Schuljahrs verschoben. So konnten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an ihren mit viel Aufwand organisierten Betriebspraktika außerhalb der Schule festhalten oder aber an einem schuleigenen Informationsprogramm teilnehmen, das von den Kolleginnen Beate Langmann-Reichert und Ina Pohl auf die Beine gestellt worden war. Unterstützt wurden sie dabei von der Fachschaft Politik- und Wirtschaft. So wurde den Lernenden die Möglichkeit geboten, sich direkt vor Ort oder mittels digitaler Angebote mit ihren Fragen rund um das Studium oder den Berufseinstieg auseinanderzusetzen.

Neben einem angeleiteten Online-Selbststudium boten Besuche von Referenten und Studenten vielfältige Zugänge. Mit dem Angebot der Universität Magdeburg konnten die Jugendlichen eine Vorstellung klassischer universitärer Studienzugänge im naturwissenschaftlich-technisch Bereich gewinnen. Vorgestellt wurden auch berufsbegleitende Ausbildungs- und Studienangebote des Öffentlichen Dienstes im Bereich Verwaltungswissenschaften der Stadt Frankfurt. Besonderen Zuspruch erfuhr laut Fachbereichsleiter Dr. Markus Henkel auch die Vorstellung des Assessment Center-Verfahrens von AXA. Hier wurden die bestehenden Anforderungen und Erwartungen der Arbeitswelt an zukünftige Arbeitskräfte offen thematisiert wurden. In Planspielen konnten die Beteiligten ihre Fähigkeiten erproben und in individuellen Vorstellungsgesprächen ein Feedback von aktiven Personalverantwortlichen erhalten.

Digitale Unterrichtsreihe „Verantwortung übernehmen“

Fast Fashion 2Seligenstadt, 14.7.2021. Im Rahmen einer digitalen Unterrichtsreihe zum Leitbild „Verantwortung übernehmen“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8f, betreut von ihrer Lehrerin Nicola Burtchen, über acht Wochen hinweg kritisch mit dem Thema Kleidung. Dass sich Schicksein, Fairtrade und Arbeitsschutz in modernen Zeiten sehr wohl miteinander vereinbaren lassen, war Gegenstand der fächerübergreifenden Projektarbeit zum Thema „Slow Fashion-Kleidertausch statt Kleiderrausch“, die von der Bundeszentrale für politischen Bildung im Rahmen des Wettbewerbs zur politischen Bildung mit einem Geldpreis ausgezeichnet wurde.

Hierfür informierten sich die Lernenden in Kleingruppen zunächst im Internet über die unterschiedlichen Bereiche der Kleidungsherstellung, der damit verbundenen Arbeits- und Produktionsbedingungen sowie den Unterschieden zwischen Fast- und Slow-Fashion.

Mit Hilfe von Stop-Motion-Filmen, einer Trickfilmtechnik, entstand so ein Videoclip zum Thema, an dem die Klasse auch in Zeiten des Distanzunterrichts begeistert weiterarbeitete. Entstanden ist ein Kurzfilm, der sich durchaus sehen lassen kann.

Stellvertretend für ihre Klasse erklärt die Schülerin Irene: „Am besten am Projekt gefallen hat uns, dass wir auf ein Thema, das wichtig für den Schutz der Umwelt ist, aufmerksam machen konnten. Und das nicht nur als einzelne Person, sondern als Klasse, womit wir mehr bewirken können.“

Das erfolgreiche Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, dass Distanzunterricht und Lernfortschritte Hand in Hand gehen können.

Vom Preisgeld profitierten übrigens zuletzt alle: Die Klasse konnte sich mit einem Eisdielenbesuch für ihren Erfolg belohnen. Den übrigen Betrag spendete die Gruppe an das Albert-Schweizer-Kinderdorf in Hanau, dem diesjährigen sozialen Projekt der Schülervertretung.

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