Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Aktivitäten und Angeboten des sprachlich-musischen Bereichs. Dazu gehören die Konzerte unsere Musiker oder die Theateraufführungen des Darstellenden Spiels, aber auch regelmäßige Autorenlesungen für alle Jahrgangsstufen.

juan guse2 webDer Schriftsteller Juan S. Guse an der Einhardschule

Seligenstadt 10.8.2018. Schreiben lernen mit einem echten Romanautor das ist schon etwas Besonderes. Und wenn der Autor auch noch ein ehemaliger Einhardschüler ist, dann wird so ein Schreibworkshop erst richtig interessant. Vier Stunden lang betreute der Schriftsteller Juan S. Guse einen Workshop für Schülerinnen und Schüler der Schreibwerkstatt der Schule. Gestartet wurde mit ersten lockeren Schreibübungen. Dann gab es Tipps vom Profi. So lernten die Teilnehmer, wie man eine Erzählung von Anfang bis Schluss schlüssig gestalten kann, wie man Spannung erzeugt und Charaktere überzeugend darstellt. Dabei sei es wichtig, so Guse, kritisch mit den eigenen Texten umzugehen und das Geschriebene immer wieder zu überarbeiten. Der kleine Rahmen, in dem der Workshop stattfand, bot den Schülern jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen und auch die Präsentation der eigenen Schreibversuche kam nicht zu kurz.

Im Anschluss fand Guse auch noch die Zeit, für die gesamte Q3 aus seinem neuen Roman „Miami Punk“ zu lesen. Der Roman wird im Februar 2019 erscheinen und ist zum Teil während seines Aufenthalts als Stipendiat der Villa Aurora entstanden, dem Haus, das der Schriftsteller Lion Feuchtwanger in seinem amerikanischen Exil in der Nähe von Los Angeles bewohnte. Daneben erläuterte Juan Guse seinen Zuhörern, wie er die Ideen für seine Geschichten findet und wie ein Cover entsteht.

Theater webTheaterfest an der Einhardschule

Seligenstadt, 14.6.2018. Was bewegt junge Menschen kurz vor dem Abitur? Antworten auf diese Frage boten die beiden Inszenierungen, die die Fachschaft Theater an den vergangenen zwei Abenden im gut besuchten Forum der Einhardschule präsentierte. Beide Stücke wurden von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe inhaltlich erarbeitet und theatralisch ausgestaltet.

Das Stück „Die Abrechnung“ unter der Leitung von Samira Kaster, ging der Frage nach, warum die Jugend von heute so ist, wie sie ist. Die Sicht der Erwachsenen ist da ganz eindeutig: handysüchtig und egoistisch, angepasst und kommunikationsunfähig. Die Schülerinnen und Schüler gingen in ihrem Stück diesen Klischees auf den Grund und kamen zu ganz überraschenden Ergebnissen.

Das Stück „Die Schwierigkeit der Annäherung von Mann und Frau oder - Der Sechser“, Leitung Angela Schönfelder, befasste sich damit, wie Männer und Frauen heute miteinander umgehen beziehungsweise umgehen können. Aufhänger war der Streit um das Gedicht „Avenidas“ von Eugen Gomringer, dessen Zeilen „Alleen und Blumen und Frauen und/ein Bewunderer" plötzlich unter Sexismus-Verdacht gerieten und nun von der Fassade einer Berliner Hochschule entfernt werden sollen.  Rund um dieses Themenfeld entwickelten die Schülerinnen und Schüler sechs Spielszenen. In einer Zeitreise zeigten sie Stationen der Annäherung zwischen Mann und Frau und das in nie dagewesener Präzision, so die Eigenwerbung.

Probentag 181Musik-Ensembles bereiten sich auf Sommerkonzerte vor

Seligenstadt, 20.5.2018. Fast 80 Schülerinnen und Schüler der fünften bis zwölften Klasse waren am vergangenen Samstag an der Einhardschule aktiv, um sich in intensiven Proben auf ihre diesjährigen Sommerkonzerte Mitte Juni vorzubereiten. Die Idee zu diesem Probentag entstand bereits vor einigen Jahren als Kompensation für die vielen, bedingt durch die unzähligen Feier- und Brückentage ausgefallen Proben. Und so drang auch in diesem Jahr wieder Musik aus allen Ecken und Fluren der Einhardschule: Swing-Klassiker und groovige Funktitel von der Bigband unter der Leitung von Benedikt Berker, die unendlichen Weiten der „Moldau“ vom Orchester, Leitung Bernhard Lingner, moderne Pop- und Rock-Arrangements vom Schulchor mit Roman Zöller sowie fetzige Sommerhits von Susanne Dodel-Hölß‘ Flöten-Ensemble.

Trotz der hochsommerlichen und Freibad-tauglichen Temperaturen waren fast alle Ensembles vollständig vertreten. Ein Grund hierfür dürfte neben der intensiven Probenarbeit ganz sicher auch das gesellige Miteinander aller Musikbegeisterten sein. Dankenswerterweise sorgte Monika Gündling-D´Alessio - Betreiberin der Cafeteria der Einhardschule - in bewährter Weise mit ihrem Team für ein umfangreiches Grill- und Salatbuffet, so dass auch für das leibliche Wohl der Musiker bestens gesorgt war.

Interessierte Zuhörer, die sich von den Ergebnissen des Probentages überzeugen wollen, lädt die Musikfachschaft der Einhardschule bereits jetzt zu den folgenden Konzertterminen ein: Am Dienstag, den 19. Juni werden im Riesensaal die Chöre 5-7, das Instrumental-, das Blockflöten- und das Gitarren-Ensemble zu hören sein; einen Tag später am Mittwoch, den 20. Juni der Schulchor, das Orchester und die Bigband der Einhardschule, ebenfalls im Riesensaal. Konzertbeginn ist jeweils um 19:30h, der Eintritt ist frei. Zudem werden die drei Schulbands der Einhardschule das diesjährige Schulfest am 21. Juni musikalisch umrahmen.

Lesung1 webLesung mit Uli Leistenschneider

Seligenstadt, 23.4.2018. Pünktlich zum „Welttag des Buches“ hat die Einhardschule eine Lesung für ihre Jahrgangsstufe sechs veranstaltet. Die Kinderbuchautorin Uli Leistenschneider las aus ihrer Nashorn-Trilogie. Darin geht es aber nicht um Nashörner, sondern um die erste Liebe und das Gefühlschaos, in das sie einen stürzt. So heißt es im Klappentext zum ersten Band der Reihe: „Lea ist zum ersten Mal verliebt – in Jan. Aber wie soll man nur mit seiner ersten Liebe reden, wenn es sich anfühlt, als hätte man statt zarter Schmetterlinge eine ganze Herde Nashörner im Bauch?“ Illustriert wurde die Reihe mit frechen Comiczeichnungen von Isabelle Göntgen. Die Zeichnungen erleichtern es weniger routinierten Lesern, einen Einstieg in die Romanreihe zu finden.

In einer Fragestunde konnten die Schülerinnen und Schüler auch viel erfahren über die Produktion von Büchern und das Zusammenspiel von Autor, Verlag und Buchhandel. Dazu hatte Leistenschneider sogar aufwendig illustrierte Folien mitgebracht. Mit dem Thema kennt Leistenschneider sich schließlich auch gut aus, hat sie doch jahrelang als Lektorin und Redakteurin für verschiedene Verlage gearbeitet. Auch Fragen zu ihrem Werdegang beantwortete die Autorin. Die gebürtige Mainzerin hatte schon als Kind erste Schreibversuche unternommen und bereits mit 16 eine Geschichte an einen Verlag geschickt. Im Studium war es dann soweit, ein Kinderkrimi von Leistenschreiber wurde veröffentlicht, es folgte ein Roman in niedriger Auflage, aber für die junge Autorin stand fest, dass sie unbedingt in einem Verlag arbeiten wollte und so machte sie ein Volontariat als Lektorin und Redakteurin. Das Schreiben hat sie aber nie aufgegeben. Mit der Mitarbeit an der „Sternenschweif“-Reihe und der Veröffentlichung ihrer Nashorn-Trilogie nimmt heute das Schreiben einen großen Raum ein, während das Lektorat in den Hintergrund getreten ist.

 

Annegret Held c Olivier FavreSchüler entdecken das Mittelalter

Die Schriftstellerin Annegret Held kommt zum Schreib- und Radioworkshop ins RegioMuseum Seligenstadt.

Historische Themen treiben die Schriftstellerin Annegret Held auch in ihren Romanen um. Jetzt geht sie gemeinsam mit einer achten Klasse der Seligenstädter Einhardschule im RegioMuseum auf Zeitreise. Einhard, der Biograf Karls des Großen, steht im Mittelpunkt eines Workshops, den sie im Rahmen des Projekts „Junges Literaturland Hessen“ anbietet.

Ein ganzes Schulhalbjahr lang wird sich die 8a mit Einhard beschäftigen und mit Unterstützung von Annegret Held eigene Texte schreiben. „Wir freuen uns sehr auf den Workshop“, so Klassenlehrerin Christina Kunz. „Kreatives Schreiben kommt im Deutschunterricht leider sehr kurz, im Rahmen des Projektes erhalten die Schüler jetzt die Möglichkeit, sich auszuprobieren und vielleicht neue Seiten an sich zu entdecken.“ „Für uns ist das ein wunderbares Projekt. Es ist großartig, dass die Schüler direkt am historischen Ort ihre Kreativität entfalten können und sich von der regionalen Geschichte inspirieren lassen“, freut sich Museumsleiterin Dr. Angela Beike. Wenn die ersten Texte fertig sind, wird die Klasse 8a sie gemeinsam mit zwei Radiojournalistinnen des Hessischen Rundfunks vertonen. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch die technische Seite des Radiomachens kennen und lernen, wie sie ihre Geschichten akustisch gut in Szene setzen können. Auf der Webseite www.hr2.de/jungesliteraturland werden die Ergebnisse dann veröffentlicht.

Mit dem „Jungen Literaturland Hessen“ wollen hr2-kultur, das Kulturradio des Hessischen Rundfunks, und die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ein Bewusstsein für die Literaturgeschichte des Landes wecken und Schülerinnen und Schüler zu eigenen kreativen Erfahrungen ermutigen. Neben Annegret Held sind in diesem Schulhalbjahr auch die beiden Slam-Poeten Dalibor Marković und Dominique Macri mit Schülern aus Hessen unterwegs. Sie lassen sich im Frankfurter Museum für Kommunikation und im Marburger Haus der Romantik inspirieren.

Die Frankfurter Schriftstellerin Annegret Held ist als „schreibende Polizistin“ bekannt geworden. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die teilweise verfilmt wurden. Zuletzt erschien der Roman „Armut ist ein brennend Hemd“. Der erste Workshop mit den Schülerinnen und Schülern der Einhardschule findet am 17.04.2018 statt. Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Foto: Olivier Favre (c)

Franz Abend2 web„Soirée française“ an der Einhardschule

Seligenstadt, 6.3.2018. Wer wissen will, was in Frankreich gerade aktuell ist, musste nur die diesjährige „Soirée française“ der Einhardschule besuchen. Der französische Abend fand am vergangenen Freitag im sehr gut besuchten Forum der Schule statt. Organisiert von der Fachschaft Französisch standen kleine Spielszenen, Tänze, ein Frankreich-Quiz, filmische Darbietungen und natürlich immer wieder französische Chansons auf dem Programm. Überhaupt bewies die Fachschaft mit dem multimedialen Abendprogramm, wie lebendig der Fremdsprachenerwerb sein kann.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe neun zeigten unter anderem in einem Videoclip witzige interkulturelle Verwicklungen auf einer deutsch-französischen Reise. Auch die E-Phase und die Jahrgangsstufen sieben und acht beteiligten sich aktiv am Programm. Dabei konnten die Siebener mit einem Hörspiel unter Beweis stellen, was sie in ihrem ersten Schuljahr Französisch gelernt haben.

Regelrecht begeistert zeigte sich das Publikum von der Darbietung von Laura Caciauna und Veronika Richter. Die beiden gaben wie im vergangenen Jahr das Chanson „Adieu“ des bekannten französischen Sängers Slimane zum Besten. Laura und Veronika sorgten auch dafür, dass das Abschiedslied „On écrit sur les murs“, das gemeinsam mit dem Publikum angestimmt wurde, ein voller Erfolg wurde.

Für das leibliche Wohl sorgten die Gruppen der Jahrgangsstufe neun mit typisch französischen Köstlichkeiten. Der Erlös aus dem Verkauf wird für die jährliche Fahrt der Französischgruppen des Jahrgangs nach Straßburg verwendet.

 

IMG 7510„Flux“- Gastspielreihe bereits zum siebten Mal an der Einhardschule

Seligenstadt, 23.1.2017. Theater treffen auf Schulen, die entfernt von städtischen Kulturangeboten liegen. Das ist das Programm der vom Hessischen Kultusministerium geförderten Gastspielreihe „Flux“.  Auch wenn Seligenstadt nicht weit von Frankfurt liegt, gehören private Theaterbesuche für die Schülerinnen und Schüler der Einhardschule wohl eher nicht zum üblichen Freizeitprogramm. Um hier die Hemmschwellen abzubauen, hat die Fachschaft Darstellendes Spiel bereits zum siebten Mal prämierte Stücke aus der „Flux“-Reihe nach Seligenstadt holen können.

 

Am vergangenen Dienstag führte das Theaterensemble  „Die Landungsbrücken Frankfurt“ ihr Stück „Hass“ für Schüler der E-Phase und Teilnehmer der Theaterkurse aus verschiedenen Jahrgangsstufen im Forum der Schule auf.

Im Stück geht es darum, dass Gewalt immer nur Gewalt erzeugt. "Hass" ist ursprünglich ein Film von Mathieu Kassovitz über drei junge Männer, die in den Banlieues Frankreichs ein perspektivloses Dasein führen. Die Landungsbrücken Frankfurt haben sich des Materials angenommen. Entstanden ist kein Dokudrama, sondern eine Komödie. Über Menschen in einer Parallelgesellschaft, die sich längst von den Versprechungen einer demokratischen, toleranten und gerechten Gesellschaft verabschiedet haben.

 Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schüler Gelegenheit, mit den Schauspielern und dem Regisseur über das Stück und seine Entstehung zu diskutieren. Für die Theaterkurse gab es darüber hinaus verschiedene Workshops mit den Mitgliedern des Ensembles.

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